Die Schatzkammer des Fränkischen Jura
Das Altmühltal, eine der spektakulärsten Landschaften in Franken, bietet die ideale Kulisse für ein fesselndes Escape-Abenteuer. Geografisch erstreckt sich diese Region entlang des gewundenen Laufs der Altmühl, die sich über Jahrmillionen tief in das Kalksteinplateau des Fränkischen Jura eingeschnitten hat. Die Topografie ist geprägt von schroffen Jurafelsen, weiten Wacholderheiden und den weltweit berühmten Steinbrüchen von Solnhofen und Eichstätt. Inmitten dieser archaischen Welt aus Fossilien und Ritterburgen beginnt eine Mission, die den Teilnehmern alles abverlangt.
Die Mission: Der elfte Archaeopteryx
Eine geheime Gesellschaft von Paläontologen hat Hinweise auf das „Elfte Exemplar“ des Urvogels gefunden – eine Versteinerung von unschätzbarem Wert, die seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen gilt. Die Teilnehmer schlüpfen in die Rolle eines Spezialteams, das beauftragt wurde, dieses Erbe vor skrupellosen Grabräubern zu sichern. Die Zeit drängt: In exakt 90 Minuten wird ein privater Sicherheitsdienst den Zugang zum Steinbruch abriegeln. Um das Versteck zu finden, muss die Gruppe eine Reihe von Rätseln lösen, die tief in der Geschichte und Geologie des Altmühltals verwurzelt sind.
Schauplätze und Rätsel-Stationen
1. Das Labor des Professors (Startpunkt) Die Mission beginnt in einem nachempfundenen Feldlabor am Rande der Zwölf Apostel. Die Teilnehmer finden eine alte Holzkiste, die mit einem massiven Vorhängeschloss gesichert ist.
-
Die Aufgabe: Auf dem Arbeitstisch liegen verschiedene Gesteinsproben aus der Region. Die Teilnehmer müssen mithilfe einer Lupe die Anzahl der Ammoniten-Windungen auf drei spezifischen Fossilien zählen.
-
Das Ziel: Die Zahlenkombination ergibt den Code für die erste Kiste, in der sich eine UV-Lampe und eine topografische Karte des Altmühltals befinden.
2. Die Chiffre der Steinbrecher An der Wand des Labors hängen historische Lithografien, die mit der berühmten Drucktechnik aus Solnhofen erstellt wurden.
-
Die Aufgabe: Mit der UV-Lampe müssen die Teilnehmer die Bilder nach verborgenen Symbolen absuchen. Diese Symbole entsprechen den alten Zunftzeichen der Steinbrecher aus dem Landkreis Eichstätt.
-
Das Ziel: Die richtige Zuordnung der Symbole zu einer Jahreszahl auf der Karte verrät den Standort des nächsten Hinweises – eine alte Werkzeugtasche, die in einem Schutthaufen versteckt ist.
3. Das Vermächtnis des Limes Die Spur führt zu einem Modell eines römischen Wachturms, wie er am Limes im Altmühltal zu finden ist.
-
Die Aufgabe: In der Werkzeugtasche befindet sich ein alter Meißel und eine antike Münze. Die Teilnehmer müssen die römischen Ziffern auf der Münze entschlüsseln und diese auf einer mechanischen Drehscheibe am Turmmodell einstellen.
-
Das Ziel: Bei korrekter Eingabe öffnet sich eine Klappe im Fundament des Modells und gibt eine versiegelte Bleikapsel frei.
4. Die Schichten-Analyse In der Bleikapsel befindet sich ein transparenter Plan mit verschiedenen Linien.
-
Die Aufgabe: Die Teilnehmer müssen diesen Plan deckungsgleich auf die topografische Karte der Region legen. Nur wenn die Höhenlinien der Jurahöhen exakt übereinstimmen, markieren kleine Perforationen im Plan drei Punkte im Tal der Altmühl.
-
Das Ziel: Die Verbindung dieser Punkte ergibt ein Dreieck, dessen Mittelpunkt den finalen Fundort des Schatzes markiert: Eine Felsspalte unterhalb der Willibaldsburg.
Finale: Die Bergung des Urvogels
Am finalen Schauplatz müssen die Teilnehmer einen letzten Mechanismus überwinden. In einer Felswand ist eine metallene Vorrichtung eingelassen, die an das Skelett eines Flugsauriers erinnert.
-
Das Rätsel: Die Teilnehmer müssen die Flügel des Sauriers in den exakten Winkel bringen, den sie zuvor auf einer Skizze im Labor gesehen haben.
-
Die Auflösung: Mit einem mechanischen Grollen öffnet sich ein Fach in der Felswand. Darin liegt – sicher eingebettet in Samt – die Replik des Urvogels Archaeopteryx und ein versiegeltes Dokument, das die rechtmäßigen Besitzverhältnisse klärt.
Auflösung und Teilnahmezertifikat
Die Mission ist erfolgreich abgeschlossen, der fossile Schatz des Altmühltals ist vor dem Schwarzmarkt gerettet. Die Teilnehmer haben bewiesen, dass sie die Rätsel des Steins und der Zeit lösen können. Als Auszeichnung wird das Zertifikat verliehen: „Hüter der Urzeit – Großmeister der Altmühltaler Escape-Mission“.
Essen und Trinken: Stärkung für Schatzsucher
Nach dem Abenteuer wartet eine herzhafte Belohnung, die typisch für die Region ist:
-
Steinbrecher-Gulasch: Ein kräftiger Eintopf vom Altmühltaler Lamm, serviert in einem ausgehöhlten Brotlaib.
-
Jurafelsen-Platte: Eine Auswahl an regionalen Käsesorten, Räucherschinken aus dem Fränkischen Jura und frischem Holzofenbrot.
-
Getränke: Kaltes Kellerbier aus einer lokalen Brauerei oder eine erfrischende Holunderschorle aus Beeren der Wacholderheiden.
Benötigte Requisiten
-
Verschließbare Holzkisten und Messingkapseln.
-
Replikate von Fossilien (Ammoniten, Archaeopteryx).
-
UV-Lampen und unsichtbare Tinte.
-
Topografische Karten des Altmühltals.
-
Historische Werkzeuge (Meißel, Geologenhammer).
-
Mechanische Rätselboxen aus Holz oder Metall.
Zusatz-Programmpunkte
-
Besuch im Steinbruch: Nach dem Escape-Spiel können die Teilnehmer in einem echten Bruch nach Fossilien suchen.
-
Führung durch die Willibaldsburg: Ein Rundgang durch die historische Festung, um die originalen Funde zu bewundern.
-
Kanutour auf der Altmühl: Eine entspannte Fahrt, um die Schauplätze des Abenteuers vom Wasser aus zu sehen.
Altmühltal – Eine Reise durch Landschaft, Zeit und bayerische Gelassenheit
Die Scheune – Geschenkkörbe für jeden Anlass
Schlitzer Destillerie: Traditionelle Spirituosenkunst seit 1585
xx
Das versiegelte Vermächtnis des Urvogels: Ein Escape-Abenteuer im Altmühltal
Das Phantom der Weiherplatte: Ein Regionalkrimi im Aischgrund
Urlaub in Franken, Erlebnisquiz, Escape-Infos, Fränkische Spezialitäten, Reiseführer Franken, Ausflugsziele Bayern.

Der „