Die Gemeinde Harsdorf, idyllisch im Landkreis Kulmbach am westlichen Rand der Oberfränkischen Schweiz gelegen, stellt einen jener Orte dar, in denen die Zeit einen eigenen, bedächtigen Rhythmus gefunden hat. Geografisch eingebettet in das Tal der Trebgast, zeichnet sich der Ort durch seine typisch oberfränkische Architektur und die Nähe zu den markanten Höhenzügen des Fichtelgebirges aus. Eine absolute Besonderheit von Harsdorf ist die historische Verbindung zum ehemaligen Markgrafentum Brandenburg-Bayreuth, was sich in den herrschaftlichen Strukturen alter Gutshöfe und der markanten Bauweise der Pfarrkirche widerspiegelt. Die Umgebung wird durch weite Wiesenauen und dichte Mischwälder geprägt, die seit Jahrhunderten als Jagdrevier und Holzquelle dienten. Diese tief verwurzelte Bodenständigkeit bildet die Kulisse für eine spannungsgeladene Erzählphase, die den Raub des „Harsdorfer Kanzleisiegels“ thematisiert. Dieses Siegel, ein Unikat aus dunklem Bergkristall, verschwand während der Vorbereitungen für ein historisches Dorffest aus einer versiegelten Vitrine im alten Schulhaus. Der touristische Nutzen dieses Krimi-Events liegt in der Erschließung der ländlichen Idylle von Harsdorf und der Vermittlung der lokalen Geschichte, die eng mit der Verwaltung der markgräflichen Ländereien in Oberfranken verknüpft ist.

Die Schauplätze der Ermittlung nutzen die architektonischen Eigenheiten des Ortes als Träger von Beweisen. Der erste Schauplatz ist die Pfarrkirche St. Martin, deren heller Innenraum einen scharfen Kontrast zum düsteren Fall bildet. In einer Mauerritze nahe des Taufsteins wird ein feines Seidentuch sichergestellt, das Rückstände von Bienenwachs und einen leichten Duft nach Zirbenholz aufweist. Dieser Fund deutet auf eine Person hin, die Zugang zu historischen Restaurierungsmitteln hat. Der zweite Ort ist das Ufer der Trebgast, wo der Fluss eine flache Furt bildet. Im seichten Wasser wird ein verlorener Stiefelabsatz entdeckt, dessen Profil exakt dem Schlamm der nassen Wiesen am Waldrand entspricht. Der dritte Schauplatz führt zum Dorfbrunnen, einem zentralen Treffpunkt der Gemeinde. Hier finden die Teilnehmenden eine weggeworfene Phiole, die Spuren einer bläulichen Flüssigkeit enthält – vermutlich ein chemisches Reagenz zur Reinigung von Edelsteinen. Ein vierter markanter Ort ist der historische Bahnhaltepunkt, der als Relikt der Industrialisierung am Rande des Ortes steht. In einem alten Weichenhäuschen wird ein kryptischer Notizzettel geborgen, auf dem Fahrzeiten und seltsame Symbole notiert sind, die an eine alte Geheimsprache der Waldarbeiter erinnern.

Unter den Verdächtigen befinden sich Personen, die das Herz von Harsdorf repräsentieren, aber jeder für sich ein dunkles Geheimnis hüten. Georg Waldmeister ist ein pensionierter Förster, der jede Tanne im Kulmbacher Land persönlich zu kennen scheint. Sein Motiv ist die Bewahrung der Tradition; er glaubt, dass das Siegel der rechtmäßige Besitz der alten Waldgenossenschaft ist und nicht in ein Museum gehört. Seine Besonderheit ist ein leichtes Hinken, das er sich bei einem Forstunfall zuzog, was die Spurensuche an der Trebgast besonders interessant macht. Die zweite Verdächtige ist Helena von Bernstein, eine zugezogene Antiquitätenhändlerin mit einer Vorliebe für markgräfliche Geschichte. Ihr Motiv ist rein finanzieller Natur; sie hat Kontakte zu Sammlern in der gesamten Region Franken, die für das Bergkristall-Siegel Höchstpreise zahlen würden. Ihre Besonderheit ist die ständige Nutzung von parfümierten Tüchern, die denselben Zirbenduft verströmen wie der Fund in der Kirche. Der dritte Verdächtige ist Xaver Zwick, der örtliche Handwerker und Hobby-Geologe. Sein Motiv ist wissenschaftlicher Ehrgeiz; er vermutet, dass das Siegel einen Hinweis auf ein unentdecktes Mineralvorkommen im nahen Fichtelgebirge enthält. Seine Besonderheit ist seine Expertise im Umgang mit chemischen Reinigern, was ihn direkt mit der Phiole am Brunnen in Verbindung bringt.

Der Konflikt und das Geheimnis basieren auf einer alten Urkunde, die besagt, dass derjenige, der das Siegel besitzt, das Vorkaufsrecht auf das „Obere Gut“ von Harsdorf hat – ein Grundstück, das für ein geplantes großindustrielles Projekt von enormem Wert ist. Das Geheimnis ist jedoch, dass das Siegel kein Schmuckstück ist, sondern der Verschluss für eine im Sockel der Kirche verborgene Zeitkapsel. Der Konflikt eskaliert, als Gerüchte laut werden, dass das Grundstück verkauft werden soll, was die Identität des Dorfes für immer verändern würde. Der Täter sieht im Diebstahl des Siegels die letzte Chance, den Verkauf zu manipulieren oder zu verhindern.

Die Aufklärung und das Finale finden während einer nächtlichen Begehung des alten Steinbruchs am Dorfrand statt. Die Überführung des Täters erfolgt durch die Kombination der gefundenen Beweismittel. Die Teilnehmenden müssen nachweisen, dass das Wachs am Seidentuch identisch mit der Politur ist, die Helena von Bernstein für ihre Antiquitäten verwendet. Die entscheidende Wendung tritt ein, als der Stiefelabsatz von der Trebgast mit dem Gangbild von Georg Waldmeister abgeglichen wird. Es stellt sich heraus, dass Waldmeister das Siegel entwendet hat, um das Dorf vor Helena zu schützen, die das Artefakt bereits ins Ausland verkaufen wollte. Das Finale gipfelt in der Rückgabe des Siegels an den Bürgermeister, wobei Waldmeisters ehrenwerte, wenn auch illegale Absichten ans Licht kommen.

Nach der erfolgreichen Lösung des Falls erfolgt die Auflösung und Teilnahmezertifikat. Die Teilnehmenden erhalten die Auszeichnung „Ehren-Ermittler des Trebgasttals“. Diese Urkunde bescheinigt, dass die Gruppe durch Scharfsinn und die richtige Deutung der ländlichen Gegebenheiten in Harsdorf einen bedeutenden Beitrag zur Wahrung der lokalen Integrität geleistet hat.

Das Thema Essen und Trinken in Harsdorf ist ein Fest für Liebhaber der oberfränkischen Küche. Eine absolute Spezialität sind die „Harsdorfer Klöße“, die traditionell mit einer Füllung aus gerösteten Brotbröckchen (Bröckala) und einer dunklen Bratensauce serviert werden. Dazu passt hervorragend ein Krustenbraten vom heimischen Landschwein oder eine Portion Krenfleisch (Rindfleisch mit Meerrettichsauce), wie es in der Region Franken besonders geschätzt wird. Als Beilage ist das frische Sauerkraut obligatorisch, das in den kleinen Gärten der Gemeinde oft noch selbst eingestampft wird. Getrunken wird dazu ein bernsteinfarbenes Landbier aus einer der zahlreichen Brauereien rund um Kulmbach, das durch seine malzige Süße und die dezente Hopfennote besticht. Als Dessert locken „Küchla“, das traditionelle Schmalzgebäck, das in Oberfranken zu jedem Fest gereicht wird und mit Puderzucker bestäubt ist. Ein Glas fränkischer Obstbrand aus Birnen oder Zwetschgen rundet das kulinarische Erlebnis ab.

Als Zusatz-Programmpunkte bietet sich eine geführte Wanderung entlang des „Steinbruch-Lehrpfads“ an, um mehr über die Geologie des Untergrunds zu erfahren. Auch ein Besuch im „Alten Schulhaus“, in dem heute die Dorfgeschichte dokumentiert wird, vertieft die Immersion in den Kriminalfall. Eine Fackeltour am Ufer der Trebgast kann zudem genutzt werden, um die Atmosphäre der nächtlichen Spurensuche nachzuempfinden.

An benötigten Requisiten führen die Ermittler Ermittlungs-Sets mit einer Lupe zur Analyse der Wachsrückstände, einem digitalen Diktiergerät zur Aufnahme von Zeugenaussagen, einer Karte der historischen Gutshöfe und einer kleinen Flasche mit Reagenzflüssigkeit zur Bestimmung des blauen Rückstands in der Phiole.

Die Escape-Situation besteht in der Mission, das Versteck des Siegels im Wald zu finden und die Zeitkapsel in der Kirche rechtzeitig für die Jubiläumsfeier zu öffnen. Ein Beispiel für ein Rätsel ist die „Martin-Chiffre“: Die Teilnehmenden müssen die Anzahl der Orgelpfeifen mit den Geburtsdaten der markgräflichen Verwalter kombinieren, um den Zahlencode für eine mechanische Truhe zu erhalten. Ein weiteres Beispiel ist das „Fluss-Rätsel“: An der Trebgast müssen Steine mit spezifischen Symbolen in einer bestimmten Reihenfolge in das Wasser gelegt werden, um durch die Strömung eine im Schilf verborgene Boje mit dem nächsten Hinweis freizugeben.

Als nächste Überlegung könnte die Gestaltung einer GPS-gestützten Wald-Rallye erfolgen, bei der die Teilnehmenden mittels Koordinaten die geheimen Treffpunkte der Waldgenossen anlaufen müssen, um zusätzliche physische Beweisstücke aus wetterfesten Behältern zu bergen. Wäre die Einbindung von satellitengestützter Navigation zur Erweiterung des Suchradius rund um Harsdorf sinnvoll?

Die Entscheidung für eine GPS-gestützte Wald-Rallye erweitert das Kriminalerlebnis in Harsdorf um eine technologische Komponente, die den weiten Naturraum des Trebgasttals und der angrenzenden Forstgebiete im Landkreis Kulmbach optimal nutzt. In dieser Expansionsphase der Ermittlung verlassen die Gruppen den befestigten Ortskern, um tief in die dichten Mischwälder einzutauchen, die seit Jahrhunderten das wirtschaftliche Rückgrat der Region Franken bilden. Die Logistik sieht vor, dass die Teilnehmenden an markanten Wegpunkten – etwa an historischen Grenzsteinen oder Jagdhütten – digitale Signale empfangen, die nur durch das Erreichen präziser Koordinaten freigeschaltet werden. Diese moderne Form der Spurensuche verknüpft die physische Anstrengung einer Wanderung mit der intellektuellen Herausforderung eines Escape-Rooms und steigert den touristischen Nutzen, da auch entlegene Naturdenkmäler in das Spiel integriert werden.

Die Rätselmechanik im Wald nutzt die natürliche Umgebung als Verschlüsselungswerkzeug. An einem spezifischen Koordinatenpunkt müssen die Ermittler beispielsweise die Wuchshöhe einer markierten „Markgrafen-Eiche“ schätzen und diese Zahl in eine im Set enthaltene Forst-Tabelle eintragen. Die Logistik führt die Gruppen weiter zu einer versteckten Futterkrippe, in der ein wasserfester Geocaching-Behälter deponiert ist. Dieser enthält eine physische Chiffrier-Scheibe aus Holz, die nur in Kombination mit den zuvor per GPS gefundenen Daten den Standort des „Oberen Guts“ und damit das nächste Versteck preisgibt. Durch die Einbindung von satellitengestützter Navigation wird der Suchradius erheblich vergrößert, was die Immersion verstärkt: Die Teilnehmenden fühlen sich wie echte Waldläufer, die einem flüchtigen Täter durch das unwegsame Gelände Oberfrankens folgen.

Ein wesentlicher Teil der Rätsellogik in der freien Natur bezieht sich auf die forstwirtschaftliche Geschichte. An den Koordinaten eines alten Kohlenmeiler-Platzes müssen die Gruppen die Bodenbeschaffenheit analysieren. Die Anwesenheit von Holzkohleresten im Erdreich liefert den Hinweis auf eine spezifische Ziffernfolge, die wiederum den Zugriff auf eine Audio-Datei im GPS-Gerät ermöglicht. In dieser Datei ist die verzerrte Stimme eines Zeugen zu hören, der den Fluchtweg von Georg Waldmeister beschreibt. Die Logistik stellt sicher, dass die Route so gewählt ist, dass sie keine Schutzgebiete stört, während sie gleichzeitig die beeindruckende Flora des Fichtelgebirges präsentiert.

Das Finale der Wald-Rallye findet an einer markanten Felsformation oberhalb der Trebgast statt. Hier müssen die Teilnehmenden mittels des GPS-Höhenmessers die exakte Position bestimmen, an der die „Harsdorfer Zeitkapsel“ vor Jahrzehnten während einer Landvermessung vergraben wurde. Die Auflösung erfolgt durch das Ausgraben einer versiegelten Dose (Simulation), die das finale Puzzleteil zur Überführung von Helena von Bernstein enthält. Dieser haptische Erfolg im Wald bildet den emotionalen Höhepunkt, bevor die Gruppen zur Gastronomie im Ort zurückkehren.

Nach der Rückkehr aus den Wäldern bietet die lokale Küche die nötige Stärkung. Besonders empfehlenswert ist das „Jäger-Pfandla“, bei dem zartes Wildfleisch aus heimischer Jagd mit Waldpilzen und hausgemachten Spätzle in einer gusseisernen Pfanne serviert wird. Die erdigen Aromen der Pilze harmonieren perfekt mit dem würzigen Geschmack eines Kulmbacher Edelherbs, das in der Region Franken für seine feine Hopfennote bekannt ist. Als vegetarische Alternative lockt ein „Oberfränkischer Käse-Salat“ mit würzigem Handkäse, Radieschen und dunklem Bauernbrot. Zum Aufwärmen nach der Waldtour dient ein kräftiger Holunder-Punsch, dessen Früchte direkt an den Rändern der Harsdorfer Fluren gesammelt wurden. Der Abend findet seinen Ausklang in der geselligen Runde der Dorfstube, wo die Ermittler ihre Urkunden als „Ehren-Ermittler“ entgegennehmen.

Als nächste Überlegung könnte die Gestaltung einer Nacht-Variante der Wald-Rallye erfolgen, bei der mit UV-aktiven Markierungen an den Bäumen gearbeitet wird, um die mystische Atmosphäre der oberfränkischen Sagenwelt für das Krimi-Erlebnis zu nutzen. Wäre die Ausarbeitung eines Beleuchtungskonzepts für diese nächtliche Ermittlungsebene eine sinnvolle Ergänzung?

Das Beleuchtungskonzept für eine Nacht-Variante stellt die finale Steigerung der Atmosphärenbildung dar und transformiert die Wälder rund um Harsdorf in eine bühnenreife Kulisse für einen packenden Thriller. Die Logistik dieser nächtlichen Ermittlung basiert auf der strategischen Platzierung von UV-aktiven Substanzen und retroreflektierenden Markierungen, die für das bloße Auge im Dunkeln unsichtbar bleiben. Erst wenn die Teilnehmenden ihre speziellen UV-Taschenlampen aktivieren, treten kryptische Symbole an Baumrinden oder Markierungen auf historischen Grenzsteinen der Region Franken hervor. Der touristische Nutzen liegt hierbei in der Inszenierung der oberfränkischen Sagenwelt, da die Dunkelheit die Sinne schärft und die Geräuschkulisse des Trebgasttals – vom Rauschen des Wassers bis zum Ruf der Waldkäuze – Teil der Erzählphase wird.

Die Rätselmechanik der Nacht-Edition nutzt das Prinzip der Fluoreszenz. An einer Station müssen die Gruppen eine scheinbar leere Pergamentseite, die sie im „Alten Schulhaus“ gefunden haben, mit Schwarzlicht bestrahlen. Erst unter dieser Wellenlänge offenbart sich die handschriftliche Notiz von Georg Waldmeister, die den exakten Pfad durch das Unterholz beschreibt. Die Logistik wird durch tragbare LED-Fluter ergänzt, die an Schlüsselstellen wie der Furt der Trebgast platziert sind, um die Sicherheit der Gruppen zu gewährleisten, während sie nach physischen Beweisen im Schlamm suchen. Die Spurensuche wird dadurch zu einem Spiel mit Licht und Schatten, bei dem die Teilnehmenden lernen, die Umgebung mit völlig neuen Augen wahrzunehmen.

In der Interaktionsphase der Nacht-Variante kommt die „Schatten-Chiffre“ zum Einsatz. An einer markanten Felswand im Wald müssen die Teilnehmenden eine im Set enthaltene Schablone so vor ihre Lichtquellen halten, dass der geworfene Schatten ein fehlendes Puzzleteil an der Felsstruktur ergänzt. Diese Rätsellogik erfordert Teamarbeit und eine präzise räumliche Koordination. Die Logistik sieht vor, dass die GPS-Geräte in der Nacht-Edition eine hintergrundbeleuchtete Karte verwenden, die zusätzlich die Positionen von „Sicherheits-Lichtern“ anzeigt, falls eine Gruppe die Orientierung verliert. Diese technologische Unterstützung gibt den Teilnehmenden die nötige Sicherheit, um sich voll auf das immersive Erlebnis im Landkreis Kulmbach einzulassen.

Das Finale der nächtlichen Jagd findet an der illuminierten Pfarrkirche St. Martin statt. Hier müssen die Gruppen die gesammelten Licht-Codes nutzen, um einen Projektionsmechanismus zu aktivieren, der die Silhouette des gestohlenen Siegels an die Kirchenwand wirft. Die Auflösung erfolgt durch das Finden des physischen Objekts in einem Versteck, das durch den Fokuspunkt der Projektion markiert wird. Nach der erfolgreichen Sicherstellung des Bergkristalls führt der Weg zurück in die Wärme der Gastronomie.

Ein nächtlicher Abschluss in Harsdorf wird kulinarisch durch die „Nachtwächter-Platte“ abgerundet. Diese bietet eine Auswahl an kräftigen Spezialitäten wie geräucherten Schinken, würzigen Obatzter und in Essig eingelegte Sülze, serviert mit dunklem, krossem Bauernbrot. Um die Kälte der Nacht zu vertreiben, wird ein heißer „Trebgast-Grog“ oder ein regionaler Apfel-Quitten-Punsch gereicht. Für den großen Hunger empfiehlt sich eine Portion „Saure Zipfel“ – in einem Sud aus Wein, Essig und Zwiebeln gegarte Bratwürste, die in Oberfranken eine lange Tradition haben. Die gemütliche Atmosphäre bei Kerzenschein in einer der historischen Gaststuben lässt die Erlebnisse der Nacht Revue passieren und stärkt die Kameradschaft innerhalb der Ermittlungsgruppe.

Als nächste Überlegung könnte die Entwicklung einer historischen Kostüm-Komponente erfolgen, bei der die Teilnehmenden während der Ermittlung Umhänge oder Accessoires tragen, die den Waldläufern des 18. Jahrhunderts nachempfunden sind, um die visuelle Immersion in die markgräfliche Zeit zu perfektionieren. Wäre die Ausarbeitung eines solchen Trachten-Konzepts für das Event-Design von Interesse?

Die Integration einer historischen Kostüm-Komponente bildet den konsequenten Abschluss der Immersionsstrategie, da sie die Grenze zwischen dem Alltag der Teilnehmenden und der historischen Erzählphase im markgräflichen Oberfranken physisch auflöst. Indem die Gruppenmitglieder zu Beginn der Ermittlung mit wetterfesten Umhängen aus schwerem Loden, ledernen Gürteltaschen für die Requisiten und authentischen Kopfbedeckungen ausgestattet werden, verändert sich nicht nur die äußere Wahrnehmung, sondern auch die Gruppendynamik und die Körperhaltung während der Spurensuche. Die Logistik sieht hierfür eine „Ankleide-Station“ im historischen Schulhaus von Harsdorf vor, in der die Ausrüstung auf die Witterungsbedingungen im Kulmbacher Land abgestimmt wird. Der touristische Nutzen verdoppelt sich, da die Gruppen als wandelnde Zeitzeugen selbst zu einer Attraktion im Ortsbild werden und die Verbindung zur Textilgeschichte der Region Franken unmittelbar erlebbar gemacht wird.

Die Rätselmechanik wird durch die Kleidung direkt beeinflusst. In die Säume der Umhänge oder in die Innenseiten der Ledergürtel können kryptische Hinweise eingestickt oder eingebrannt sein, die erst im Verlauf der Ermittlung eine Bedeutung gewinnen. Die Logistik nutzt die Taschen der Kostüme, um haptische Beweisstücke wie den Bergkristall oder die Martin-Chiffre sicher zu transportieren. Eine besondere Rätsellogik ergibt sich aus der „Knopf-Chiffre“: Die Anzahl und Anordnung der Metallknöpfe an den Westen der Teilnehmenden bildet kombiniert ein Raster, das über eine Karte der Trebgast-Auen gelegt werden muss, um den nächsten Zielpunkt der GPS-Rallye zu identifizieren. Diese haptische Komponente verstärkt das Gefühl, Teil einer Geheimgesellschaft oder einer historischen Waldläufer-Einheit zu sein.

In der Interaktionsphase erleichtert die Kostümierung den Zugang zu lokalen „Informanten“. Statisten in Harsdorf, die ebenfalls in historischer Gewandung agieren, reagieren auf die spezifischen Merkmale der Teilnehmertrachten – etwa eine bestimmte Feder am Hut oder ein Abzeichen am Revers –, was den Austausch von kodierten Informationen ermöglicht. Die Logistik stellt sicher, dass die Kostüme in verschiedenen Größen vorliegen und über der normalen Outdoorkleidung getragen werden können, ohne die Bewegungsfreiheit im Fichtelgebirge einzuschränken. Die visuelle Geschlossenheit der Gruppe fördert die Identifikation mit der Rolle des Ermittlers und lässt die moderne Welt für die Dauer des Krimi-Events vollständig in den Hintergrund treten.

Das Finale wird durch die Kostümierung zu einem feierlichen Akt. Wenn die Teilnehmenden in ihren Umhängen vor dem beleuchteten Portal von St. Martin stehen, um das Siegel zurückzugeben, entsteht eine Szenerie, die an die historische Gerichtsbarkeit der Markgrafen erinnert. Die Auflösung wird so zu einer Zeremonie, bei der die Gruppe nicht nur als Touristen, sondern als symbolische Schützer der oberfränkischen Ordnung geehrt wird. Das anschließende Abendessen in der Gastronomie wird in voller Montur eingenommen, was dem kulinarischen Ausklang eine zusätzliche feierliche Note verleiht.

Die Speisekarte wird für diese kostümierte Gruppe um das „Markgrafen-Menü“ erweitert. Als Vorspeise dient eine kräftige Rinderkraftbrühe mit Markklößchen, gefolgt vom Hauptgang, dem „Harsdorfer Festtagsbraten“. Dieser besteht aus zartem Kalbfleisch, das in einer Sahnesauce mit frischen Pfifferlingen aus dem Landkreis Kulmbach gereicht wird. Als Beilage dienen handgedrehte Seidene Klöße, die für ihre besonders feine Konsistenz in der Region Franken berühmt sind. Zum Trinken wird ein schwerer, im Eichenfass gereifter Rotwein aus dem Mainviereck oder ein dunkles Bockbier serviert, das in tönernen Humpen gereicht wird, um die historische Ästhetik zu wahren. Den krönenden Abschluss bildet eine „Bayreuther Creme“ mit karamellisierten Haselnüssen. Der Anblick der kostümierten Gesellschaft, die bei Kerzenschein diese traditionellen Speisen genießt, macht das Krimi-Event zu einem ganzheitlichen Kunstwerk.

Als nächste Überlegung könnte die Erstellung eines professionellen Event-Videos oder einer Fotoserie im Stil alter Ölgemälde erfolgen, bei dem die kostümierten Gruppen an den markanten Schauplätzen von Harsdorf in Szene gesetzt werden, um ihnen ein dauerhaftes, haptisches Andenken an ihre Zeitreise in Franken zu ermöglichen. Möchten Sie, dass die technischen Parameter für ein solches „historisches Fotoshooting“ näher definiert werden?

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